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Können Sie sich vorstellen mit Hypnose Ihre Lösungen selbst zu entdecken?

Nutzen Sie die selbstorganisatorische Hypnose für Ihren persönlichen Weg.

Ich unterstütze Sie dabei!

Hypnose ist ein jahrtausendealtes Heilverfahren, das in Deutschland im Jahr 2006 vom wissenschaftlichen Beirat der Bundesärztekammer als eigenständiges, wissenschaftlich fundiertes Behandlungskonzept anerkannt wurde. Sie zeichnet sich durch besondere Effektivität aus. Hypnose nutzt Trance als Zugang zum Unbewussten. Trance ist ein Alltagszustand den wir wenigstens zwei Mal am Tag beim Erwachen und beim Einschlafen durchlaufen. Dabei sind die Tore zum Unbewussten weit geöffnet, das Unbewusste kann leicht Neues lernen und auch der Körper kann direkt beeinflusst werden. - Die überwiegende Geistestätigkeit des Menschen läuft unbewusst ab. Für das bewusste Denken wurde eine Kapazität bis zu 70 bit/sek. errechnet, für die unbewusste Informationsverarbeitung 11 Millionen bit/sek. Dieses Potential wird während einer hypnotischen Sitzung gezielt mobilisiert und gelenkt.

Der Löwe ist ein Sinnbild für Stärke und schöpferische geistige Kräfte.   

Bereits 1967 habe ich mich erstmals mit Hypnose beschäftigt und mich schließlich für das Konzept der selbstorganisatorische Hypnose des Mainzer Nervenarztes Götz Renartz entschieden. Es setzt am konsequentesten um, dass die Federführung einer Therapie beim Unbewussten der Person liegt. Nicht der Therapeut heilt. Das Unbewusste hat sich die Entstehung des Problems gemerkt und kennt auch immer eine Lösung. Der Therapeut gibt dem Unbewussten lediglich gezielte Anregungen, damit es auf seine ganz individuelle Art und Weise den Heilungsprozess in der Person in Gang setzt. Mit anderen Worten: Hypnose ist im Grunde geleitete Selbsttherapie. Sie vermittelt einen Zugang zu dem unerschöpflichen Potential des Unbewussten.

Einsatzgebiete: In der Medizin: Tinnitus, Hörsturz, Allergien, Chronische Schmerzen, Krebs.  - Psychosomatische Reaktionen: Asthma, Hypertonie, Migräne.  - Verhaltensreaktionen: Raucherentwöhnung, Essstörungen.  - Psychische Reaktionen: Ängste, Posttraumatische Belastungsstörung, Depression (und anderes).                                   Hypnose eignet sich auch zur Lösung von Beziehungsproblemen und zur persönlichen Weiterentwicklung.

Bei Wahnkrankheiten und akuter Verwirrung darf Hypnose nicht eingesetzt werden. Es ist Ihre Verantwortung mich entsprechend zu informieren.

Mein Honorar beträgt 100,-€/50Min. Von privaten Krankenkassen wird es häufig erstattet.                        

Finden Sie heraus wie die Hypnose Ihnen hilft. Rufen Sie mich an:

Terminvereinbarung unter Telefon 0511 - 10592004, oder 0176 - 22037245

Für den ersten Besuch laden Sie sich bitte den Fragebogen zu Ihrer körperlichen Befindlichkeit und den Fragebogen zu Ihrer seelischen Befindlichkeit herunter, drucken sie aus und bringen sie ausgefüllt mit. So erleichtern Sie mein Verständnis für Sie und bereiten die Therapie gut vor.

 

Ich wurde von der Deutschen Gesellschaft für Autosystemhypnose für Medizinische und Psychotherapeutische Hypnose und Hypnotherapie zertifiziert.

 

 

Folgende ausführliche Darstellung der Hypnose und ihrer Möglichkeiten verdanke ich Dr.med. Michael Windisch aus Bardowick www.hypnose-psychotherapie.com

 

Hilfe und Heilung durch Hypnose

 

Information über Hypnose auf wissenschaftlichem Hintergrund

in allgemeinverständlicher Sprache

Hypnose eröffnet ungeahnte Möglichkeitsräume für Körper, Geist und Seele: Für Gesundwerdung und Heilung, für Beruf, Partnerschaft und Familie, für Kreativität, Selbst- und Sinnfindung.

 

Hypnose ist die älteste Heilmethode

Schon in uralten Zeiten setzten Medizinmänner, Schamanen, Priester usw. hypnotische Techniken ein. Sie gingen dabei selber erst einmal in Trance. Auch heute noch ist es verbreitet, Hypnose wie in vorwissen­schaftlicher Zeit zu gebrauchen. Heiler, moderne Schamanen, Gurus, esoterische Meister, Medien, An­bieter von Rückführungen usw. – sie alle nutzen bei ihrer Arbeit auf unterschiedliche Art und Weise die Möglichkeiten von Hypnose, auch wenn sie das ganz anders bezeichnen.

 

Wissenschaftliche Betrachtung von Hypnose

Der deutsche Arzt Franz Anton Mesmer (1734 – 1815) war außerordentlich erfolgreich: Kein Arzt der Geschichte hat je so viele Kranke geheilt und gebessert wie Mesmer – durch Hypnose, zumeist in Kollek­tivbehandlungen. Während er die Leute untersuchte, fixierte er ihre Augen. Dann strich er mit Magneten über die Körperoberfläche, später führte er auch „Luftstreiche“ mit der bloßen Hand aus. Er beschrieb als Erster das Phänomen Hypnose in wissenschaftlicher Sprache und arbeitete lebenslang an einer physika­lischen Erklärung – er glaubte an die Heilwirkung magnetischer Kräfte –, psychologische Ansätze gab es noch nicht. Der englische Augenarzt James Braid (1795 – 1860) war ebenfalls in ganz Europa berühmt. Ihm gelan­gen als Erstem schmerzfreie Augenoperationen – durch Hypnose. Er glaubte, dass Hypnose durch einen besonderen Schlafzustand der Gehirnzellen zustande komme. Auf ihn geht die Bezeichnung „Hypnose“ zurück, abgeleitet von Hypnos, dem griechischen Gott des Schlafs. Heute wissen wir, dass Hypnose nichts mit Schlaf zu tun hat. Dank der neuen Möglichkeit durch Hypnose konnte man damals nun erstmalig auch schmerzfreie Amputationen und Steinoperationen durchführen, wodurch sich der oft tödliche Operationsschock durch die Schmerzen vermeiden ließ. Als wenige Jahre später die ersten Narkosemittel entdeckt wurden, geriet Hypnose wieder in den Hintergrund.

Der französische Apotheker und Psychotherapeut Emile Coué (1857 – 1926) erkannte als Erster, dass es bei der Hypnose entscheidend auf die Autosuggestion ankommt. Hypnose ist eigentlich Selbsthypnose. Die damalige Hypnose als ein rein suggestives Verfahren, bei welchem Befehle in das Unbewusste einge­geben wurden, vertrug sich allerdings nicht mit der Psychoanalyse Sigmund Freuds (1856 – 1939). Unter seinem Einfluss verschwand deshalb Hypnose für lange Zeit aus der Psychotherapie.

Als der Vater der modernen Hypnose gilt der legendäre amerikanische Psychiater Milton H. Erickson (1901 – 1980). Er wurde zwei Mal von Kinderlähmung heimgesucht und praktizierte täglich Selbsthypno­se, um Schmerzen und Gebehinderungen zu bessern. Er verstand es, mit dem Unbewussten über Ja- und Nein-Signale zu kommunizieren. Das Unbewusste ist nämlich sehr kooperativ. Stellt man ihm in Hypnose eine Alternativfrage und bittet es, bei „Ja“ z. B. den rechten und bei „Nein“ den linken Zeigefinger anzuhe­ben, dann antwortet es entsprechend. Moderne Hypnose verschafft dadurch einen manchmal geradezu verblüffend raschen Zugang zu dem Hintergrund von persönlichen Eigenarten oder Störungen, z. B. zu verdrängten Ereignissen aus der Kindheit. Für Erickson ist dabei das Unbewusste eine wohlwollende und weise Instanz, mit der man sehr persönlich kommunizieren kann. Dadurch lassen sich Probleme auf eine Art und Weise lösen, auf die der Verstand niemals hätte kommen können.

Nach 1980 wurden die neuen Ansätze Ericksons auch in Deutschland allmählich bekannt und fielen dabei auf einen sehr fruchtbaren Boden. Die hierzulande entwickelten hypnotischen Techniken gehören heute weltweit zu den effektivsten, auch sind auf der von Erickson geschaffenen Grundlage mehrere Hypnoseschulen entstanden. Von Götz Renartz stammt das Konzept der Selbstorganisatorischen Hyp­nose, welche auch der Autor praktiziert. Es setzt am konsequentesten um, dass die Federführung einer Therapie beim Unbewussten der Person liegt. Das Unbewusste hat die Entstehung des Problems aufge­zeichnet und kennt auch immer die Lösung. Nicht der Therapeut heilt. Dieser gibt dem Unbewussten lediglich gezielte Anregungen, damit es auf seine ganz individuelle Art und Weise den Heilungsprozess in der Person in Gang setzen kann. Mit anderen Worten: Hypnose ist im Grunde geleitete Selbsttherapie.

 

Das Wissen, das Können und die Kreativität des Unbewussten.

Hypnose vermittelt einen Zugang zu dem praktisch unbegrenzten Potential des Unbewussten. Denn die ganz überwiegende Geistestätigkeit des Menschen läuft unbewusst ab. Während für das bewusste Denken nur eine Kapazität von bis zu 70 bit/sek. errechnet wurde, verfügt die unbewusste Informations­verarbeitung über die Fähigkeit, 11 Millionen bit/sek. zu bewältigen.

Dementsprechend verfügen wir auch über zwei unterschiedliche Gedächtnissysteme: Ein bewusstes (explizites) Gedächtnis, dessen Gehirnbotenstoff (Neurotransmitter) Dopamin ist, und ein unbewusstes (implizites) Gedächtnis, welches mit Serotonin arbeitet und wesentlich umfangreicher ist. Es hat sich aus den Erfahrungen des Lebens über viele Millionen Jahre allmählich aufgebaut. In diesem riesigen Ge­dächtnisspeicher kann nicht nur jede Sekunde eines menschlichen Lebens mühelos Platz finden, durch ihn ist jeder Einzelne auch vernetzt mit allen prägenden Erfahrungen der gesamten Menschheitsge­schichte (mit archetypischen Urkräften).In Hypnose haben wir somit Zutritt zu dem persönlichen unbewussten Gedächtnisspeicher und zu dem allgemeinen (kollektiven) Wissen der Menschheit. Das Unbewusste ist wie ein Keimboden für alle Arten von schöpferischen Impulsen. Aus ihm ist all das emporgewachsen, was der Mensch an Kultur, Wissen­schaft, Technik, Kunst usw. geschaffen hat. Der Verstand ist dabei ein unverzichtbares Werkzeug, das Neue jedoch bringt der Mensch letztlich durch unbekannte Kräfte hervor. Es sind die Eingebungen des Unbewussten, welche auch das persönliche Leben des Einzelnen unerschöpflich anregen und voranbrin­gen. Diese wunderbaren Energien werden während einer hypnotischen Sitzung gezielt mobilisiert und gelenkt.

 

Was ist Hypnose?

Das Phänomen Hypnose ist so komplex, dass es bis heute noch keine allgemeingültige Hypnosetheorie gibt. Folgender Trend zeichnet sich ab: Hypnose ist ein Überbegriff für eine Kommunikationskunst, mit der ein hypnotischer Trancezustand im direkten Kontakt mit dem Unbewussten der Person hervorgeru­fen, vertieft, genutzt und auch wieder aufgelöst wird. In diesem Trancezustand kann das Bewusstsein mit dem Unbewussten kommunizieren und die Fähigkeiten des Unbewussten abrufen.

Was ist Trance? Trance ist ein natürlicher Geisteszustand, ebenso wie Wachen oder Schlafen, und kommt als Alltagstrance häufig vor, wie z. B. in besonderem Maße während eines Spieles um die Fußballwelt­meisterschaft. Die Aufmerksamkeit ist hierbei so in Beschlag genommen, dass der normale Alltag auf einmal nicht mehr existiert. Mit der gleichen Konzentration der Aufmerksamkeit kann man auch in rein innere Erlebnisse immer tiefer hineingehen. Bei einer therapeutischen Trance erlaubt sich die zu hypnoti­sierende Person, sich mehr und mehr auf den ununterbrochenen Strom von Geschehnissen einzulassen, die dem eigenen Inneren entspringen – auf Gedanken, die kommen und gehen, auf Körpergefühle und aufsteigende Emotionen, auf Bilder, die faszinieren, auf Erinnerungen, die spontan auftauchen.

Der Eindruck einer Showhypnose trügt: Hypnose ist nicht Kontrollverlust

Hypnose wird fälschlicherweise oft als ein Geschehen angesehen, in dem ein Mensch die bewusste Kon­trolle zugunsten eines anderen, z.B. eines Showhypnotiseurs, verliert. Bei einer Showhypnose handelt es sich in Wirklichkeit um ein Gesellschaftsspiel, in welchem die Illusion von Kontrolle und Kontrollaufgabe gespielt wird. Zuschauer und Hypnotisierte sollen in dem Glauben gehalten werden, dass der Wille des Hypnotiseurs die Macht über den Hypnotisierten übernommen habe. Der Showhypnotiseur weiß na­türlich, dass sein Machtspiel nur solange erfolgreich ist, solange die sorgfältig ausgewählten Personen an den Unfug eines Kontrollverlustes glauben oder ein unbewusstes Bedürfnis haben, einen solchen zu inszenieren. In Wirklichkeit kann jeder, der es will, aus einer Hypnose aussteigen.

 

Direkte Beeinflussung von körperlichen Vorgängen durch Hypnose

Im Zustand der Trance sind die Tore zum Unbewussten weit geöffnet. Das Unbewusste reagiert nun direkt auf bestimmte Suggestionen, welche dem Körper gelten. Die spektakulärsten Phänomene – als Folge entsprechender Suggestionen – sind das unwillkürliche „Leichterwerden“ und das „Nach-Oben-Schweben“ eines Armes (Levitation) und das extreme „Steif- und Bretthartwerden“ von Muskelgruppen (Katalepsie). Diese rein natürlichen Erscheinungen bringt das Unbewusste der hypnotisierten Person hervor, nicht irgendeine „Macht“ des Hypnotiseurs.

Breit untersucht bzw. vielfältig gemessen ist die Einflussnahme von Hypnose auf Durchblutung, Herz­schlag und Blutdruck, Darmbewegungen, Schmerzempfindung, Blutgerinnung und Immunsystem. Diesbezügliche hypnotische Techniken haben auch schon Eingang in deutsche Kliniken gefunden und werden angewandt bei medizinischen Notfällen, bei akuten Schmerzzuständen, bei Verbrennungen, zur Vorbereitung auf medizinische Eingriffe, z.B. bei Magen- und Darmspiegelungen und chirurgischen Erfor­dernissen – Narkotika und Schmerzmittel werden dann nicht benötigt –, ferner bei Reizdarm, zur Stimu­lierung des Immunsystems bei Krebs, zur Dämpfung bei Allergie, bei Tinnitus und Hörsturz, bei Schlag­anfällen, bei Warzen usw.. Auch erlernen immer mehr Zahnärzte hypnotische Techniken, um Eingriffe bei Kindern oder schwierigen Patienten auch ohne Betäubungsspritze durchzuführen.

Ein besonderer Zweig ist die Sporthypnose. Der Sportler, der in Selbsthypnose unterrichtet wurde, ver­setzt sich in Trance und geht z.B. seinen Hochsprung in allen Einzelheiten durch. Details von Bewegungs­abläufen, die nicht flüssig genug ablaufen, können nun in Trance verbessert werden, weil sie ja auch innerlich wie in der äußeren Realität erlebt und gespürt werden. Auch hierbei überrascht das Unbewuss­te durch kreative Ideen, die das Vorstellbare bisweilen weit überbieten. Ein Sportler, der z.B. Weitsprung in Selbsthypnose trainiert, erlebt sich nun vielleicht plötzlich als ein Känguru. Die etwas andere Anatomie stellt für das Unbewusste überhaupt kein Problem dar. Das in Trance Erarbeitete verbessert dann tatsäch­lich die Leistung in der äußeren Realität. Auch das ist wissenschaftlich breit belegt.

 

Im Unbewussten ist nicht nur Angenehmes

Leider ist das Unbewusste auch ein Sammelbecken für die lebensfeindlichen und behindernden Kräfte in uns. Kinder müssen sich anpassen, um überleben zu können, und müssen daher Glaubenssätze, Gebote, Verbote, Verhaltensweisen usw. übernehmen und unbewusst abspeichern, auch wenn es ihrer Entwick­lung nicht dienlich ist. In ihrem späteren Leben tun und denken sie dann automatisch manches, was gegen sie selbst gerichtet ist und womit sie auch das Leben anderer schwer machen, ohne dass sie das verstehen können.

Es ist die Eigenart des Unbewussten, Symptome und Krankheiten hervorzurufen, um auf Nichtverarbei­tetes hinzuweisen. Das Unbewusste hat immer das Gesamtwohl einer Person im Auge und muss des­halb manchmal den Lebensplan stören oder sogar durcheinander bringen, um auf einen ungünstigen Untergrund aufmerksam zu machen. Das bezieht sich nicht nur auf psychische Auffälligkeiten. Es gibt zahlreiche Patienten mit einem großen Leidensdruck, mit andauernden Beschwerden in bestimmten Körperbereichen, vor allem auch mit Schmerzen jeglicher Art. Immer wieder kommen alle nur möglichen Untersuchungen zum Einsatz, die aber letztlich nicht oder nur unbefriedigend das Leid der Betroffenen erklären. Hier ist Hypnose ein wahrer Segen, weil sie die Zusammenhänge im Unbewussten rasch aufde­cken kann. Gleiches gilt für viele andere körperliche Krankheiten, bei welchen auch psychische Faktoren beteiligt sind.

 

Die Selbstheilungs- und Selbstverwirklichungskräfte des Unbewussten

Jedem Organismus wohnt das Naturgesetz inne, das Leben zu erhalten und zur Entfaltung zu bringen, solange das Leben währt. Unser Unbewusstes arbeitet Tag und Nacht daran, unser einmaliges geneti­sches Potential zu verwirklichen und das schließt auch unsere geistig-seelischen Fähigkeiten mit ein. C. G. Jung nannte diese grundlegende und zielgerichtete Kraft die Selbstindividuationstendenz. Das bedeutet aber auch, dass ein Mensch in seinem Leben erst dann zufrieden und glücklich werden kann, wenn er eins mit sich wird und sich selbst verwirklicht.

Die Selbstheilungs- und Selbstverwirklichungskräfte des Unbewussten sind unzerstörbar solange ein Mensch lebt, sie stellen die theoretische und strategische Basis jeglicher Arbeit mit Hypnose dar. Mit diesen Urenergien können Therapeuten immer rechnen und arbeiten, egal um welche Symptome oder Beschwerden, Verbesserungswünsche oder Ziele es sich handelt.

 

Erinnerungen an die Zeit im Mutterleib und an Vorleben in Trance

In einer therapeutischen Trance tauchen häufig Ereignisse aus der allerfrühesten Kindheit auf, manchmal sogar aus der Zeit im Mutterleib. Die Wissenschaft geht davon aus, dass es auch schon vor der Geburt Aufzeichnungen (Engramme) gibt, allerdings nicht wie bei einem Videorekorder. Bei den Erinnerungen in Trance aus der Zeit vor dem 3. Lebensjahr handelt es sich nicht um historische Fakten, sondern um sinn­gemäße Kreativ-Konstruktionen des Unbewussten, welche sehr hilfreich sind. Denn allererste negative Eindrücke im Unbewussten lassen sich nunmehr bearbeiten.

Gibt man einer Person in Trance Suggestionen im Sinne einer sogenannten Rückführung, so produziert das Unbewusste prompt ein sogenanntes früheres Leben. Das ist typisch für die Arbeitsweise des Un­bewussten, aber alles andere als ein Beweis für frühere Leben. Man kann so viele Rückführungen durch­führen lassen wie man will – immer ergibt sich wieder ein anderes früheres Leben. Das Unbewusste ist unerschöpflich. Es kennt unsere Zeit nicht. Es ist etwas Lebendiges und fließt in einem ewig sich verän­dernden Jetzt dahin. Es inszeniert Vorleben, um unser Jetzt einprägsam zu spiegeln, nicht, damit wir von unabänderlichen Dingen belastet werden, sondern, ganz im Gegenteil, um uns zu helfen, Bedrückendes zum Guten zu verwandeln. Das kann in einer therapeutischen Trance wirksam geschehen.

 

Das Unbewussten arbeitet mit Bildern und Symbolen

Unser Unbewusstes begnügt sich nicht damit, unsere Vergangenheit einfach nur abzuspeichern. Es arbeitet sie vielmehr Tag und Nacht bildhaft und emotional durch, wobei es Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft durcheinander mischt. Unser gesamtes Leben ist im Unbewussten bildsymbolisch ver­schlüsselt dargestellt. Im Traum spricht unser Unbewusstes in dieser eigentümlichen Sprache zu uns. Jeder Traum enthält wertvolle Hinweise für unser Leben und wir beginnen diese Zusammenhänge zu ahnen, sowie wir von einem Traum emotional angerührt sind.

 

In Trance kann das Unbewusste umprogrammiert werden

In Trance tauchen die inneren Bilder sehr schnell und häufig auch sehr intensiv auf. Im Unterschied zum Traum können wir in Trance mit diesen Bildern arbeiten und sie verändern. Auch wenn der Patient sie nicht deuten kann und das auch gar nicht braucht, so spürt er doch auf der Gefühlsebene, dass das in Trance Erlebte ihn zutiefst betrifft. Patient und Therapeut verbleiben dabei im verbalen Kontakt: Der Pati­ent berichtet von seinen Begegnungen, der Therapeut gibt ihm Hilfestellungen und Anregungen, was er im Sinne der Therapie tun könnte.

Was auch immer an bunter Traum- und Bilderwelt in Erscheinung treten mag: Immer begegnet der Patient seinen Problemen und immer lässt ihm die Kreativität und Weisheit seines Unbewussten auf der Bildebene unzählige Möglichkeiten zuwachsen, seine Schwierigkeiten zu meistern oder seine Ziele zu erreichen. Der Therapeut unterstützt diesen Prozess. Wir haben es im Unbewussten mit zwei gegensätzli­che Typologien von Bildern zu tun: Symbole, welche unsere Schwierigkeiten darstellen, und solche, wel­che Lösungen und Weiterentwicklung aufzeigen – so erscheint es zunächst. In Wirklichkeit ist es jedoch so, dass in einem Problem auch immer schon die Lösung enthalten ist, die freilich erst entwickelt werden muss. Das ist der Hintergrund des griechischen Wortes symbolon von symballein = zusammenwerfen. Wo das Problem ist, ist auch die Lösung!

Einige typische Bildmotive sollen aufgezählt werden: Für unsere Schwierigkeiten stehen Abgründe, Mauern oder Dornenhecken, Dunkelheit, Fabelwesen und Ungeheuer. Häufig werden wir dabei in die Kindheit zurückversetzt und können nun mit den Personen sprechen, die uns verletzt oder belastet haben – sogar auch mit Verstorbenen. Alles lässt sich nun durch die Kraft des gesprochenen Wortes ins Reine bringen, wobei es unzählige weitere wundersame Unterstützungen gibt: Personen, die für uns hilfreich waren, kreative Phantasiegestalten, Werkzeuge und technische Geräte aller Art, z. B. Rüstungen, die Möglichkeit zu zaubern, das „Krafttier“, der alte Baum, der Schutz und Rat gibt, die heilende Quelle, für Kinder die „Zauberfee“, bis hin zu den beeindruckenden Gestalten des inneren Arztes oder Heilers, des alten weisen Mannes oder der alten weisen Frau. Diese würdigen Figuren (Archetypen) geben in einer Therapie häufig den entscheidenden Ausschlag. Letztlich geht es darum, mit allen Bildern, die uns bedro­hen, Furcht einflößen oder blockieren, schrittweise zum Ausgleich zu kommen – ihre Gestalt ist keines­wegs festgelegt, sondern immer veränderbar! In unserer Tiefe leuchtet ein ewiges Licht, es vermag die lebensfeindlichen Kräfte in uns in lebensbejahende Energien zu verwandeln und hilft uns, das absolut Unverträgliche auszuscheiden.

 

Innen wie Außen – so wie unser Unbewusstes, so unser Leben

In dem Maße, wie die lebensbejahende Arbeit innerhalb der Bilderwelt des Unbewussten voranschreitet, fallen auch die Probleme allmählich von uns ab – als hätten sie nie existiert! Das ist ein Wunder der Natur. Die Wissenschaft kann es dokumentieren, aber letztlich nicht erklären. Sowie der Patient diese Wohltat in seinem Leben spürt, wendet er sich immer vertrauensvoller nach innen. Indem er so die Zusammen­hänge seines Lebens begreifen lernt, erfährt er den Sinn seines Daseins und tiefe Geborgenheit in sich selbst. Kein anderer kann das für ihn tun! Er muss sich selbst auf den Weg machen, um es in sich selbst zu finden. Jeder hat die persönliche Macht, das, worunter er leidet, zu verändern – das muss allerdings auch gewollt werden! Sofern das Unbewusste einverstanden ist, kann jeder auch seine persönlichen Wunsch­ziele erreichen, gleich welche. Das Unbewusste ist dabei wie der Mutterboden unseres Seins. Das Auge kann nicht wahrnehmen, was sich in der Erde tut. In Hypnose versuchen Patient und Therapeut gemein­sam, ein wenig die Wurzeln des Unkrauts zurückzudrängen, damit die wertvollen Samen, die massenwei­se herumliegen, aufkeimen können. So entsteht allmählich eine liebliche Vegetation.

 

Wissenschaftliche Anerkennung von Hypnose

Im Jahre 2006 hat der Wissenschaftliche Beirat der Psychotherapie – ein Gremium mit Entscheidungs­funktion – Hypnotherapie als ein eigenständiges, wissenschaftlich fundiertes Behandlungskonzept im Bereich Psychotherapie anerkannt. Im Vergleich zur Psychotherapie zeichnet sich Hypnotherapie durch besondere Effektivität aus und wird deshalb auch „Kurzzeittherapie“ genannt, d. h. die oft jahrelangen Verläufe bei konventioneller Psychotherapie können häufig wesentlich verkürzt werden.

 

Die neuen bildgebenden Verfahren vom Gehirn und Hypnose

Die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) ist eine Methode, bei welcher der Testperson eine leicht radioaktive Zuckerlösung injiziert wird, die dann durch den Blutfluss ins Gehirn transportiert wird. Zu­cker ist ein Brennstoff, den vor allem das Gehirn braucht. Die radioaktive Zuckerlösung wird sich also in jenen Gehirnarealen vermehrt anreichern, die besonders aktiv sind. Mit anderen Worten können wir nun anhand von technischen Bildern studieren, was sich im Gehirn während einer Hypnose abspielt: Es ist absolut nichts Mystisches, es sind auch keine „Einbildungen“. In Hypnose sind ganz bestimmte Gehirn­strukturen und Nervenbahnen aktiv. Sie unterscheiden sich von denjenigen, die im normalen Wach- oder Schlafzustand tätig sind, und erklären auch dem Fachmann, warum man in Hypnose im Unterschied zum Traum innere Bilder bewusst wahrnehmen und steuern kann.

Die PET zeigt auch auf, dass Hypnose zu Veränderungen im Gehirn führt, die sich messen lassen. In der Neurobiologie spricht man von „Plastizität“ des Gehirns oder von „neuronaler Plastizität“. Wenn das Gehirn lernt, bilden sich neue Nervenverbindungen (Synapsen) aus, dadurch verändert sich seine Struk­tur. So könnte man abschließend sagen, dass die Essenz von Hypnose darin besteht, neues Lernen zu ermöglichen und es im Gehirn zu konsolidieren – durch Ausbildung neuer Synapsen. Es ist ein äußerst in­telligentes Lernen, weil nicht gepaukt werden muss, sondern weil traumhaft leicht gelernt werden kann, auch wenn es gelegentlich ein wenig Mut und Überwindung kostet.

 

Wann darf Hypnose nicht eingesetzt werden?

Bei akuten Psychosen (akute Wahnkrankheiten, z. B. bei Schizophrenie), bei allen Formen akuter Verwirrt­heitszustände, wie z. B. unter Alkohohl- oder Drogeneinfluss.

 

Behandlungsangebote mit Hypnose

In der Medizin: Chronische Schmerzen aller Art ( Krebs, Kreuzschmerz, Migräne, Kopfschmerz u. a.), All­ergie, Warzen, Hautkrankheiten, Krebs (Überlebenszeit, Nebenwirkungen von Medikamenten, Schmerz), Tinnitus, Hörsturz, zusätzliche Rehabilitation nach Schlaganfall.

Psychosomatische Störungen: Anhaltende Schmerzen und Beschwerden im Körper ohne oder mit mini­malem Organbefund (somatoforme Störungen), Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Asthma, Neurodermitis, Bluthochdruck, Migräne.

Bei Kindern – ab Vorschulalter: Bettnässen, Verhaltensstörungen, Ängste, Schul-probleme aller Art.

Verhaltensstörungen: Rauchen, Alkoholprobleme, Süchte, Schlafstörungen, Stress, Übergewicht, Mager­sucht, unerklärliche Gewohnheiten, sexuelle Störungen.

Psychische Störungen: Angststörungen und Phobien, Zwänge, Depressionen, posttraumatische Belas­tungsstörungen.

In Beruf, Partnerschaft und Familie: Berufswahl, kreative Ideen gewinnen, Ziele erreichen, Beziehungen verbessern.

Zur persönlichen Entwicklung: Lebenskrisen meistern, Selbstbewusstsein stärken, Ausgeglichenheit, Zufriedenheit, seine „Mitte“ finden, spirituelle Entwicklung.